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Q Qualitätskriterien

lfdNr: 68
Initiative: Traumaregister DGU

Informationsgrundlage für diesen Datensatz
aus Recherche und Antworten befragter Projektträger
Name der Qualitätsinitiative
Traumaregister DGU
Alias
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie
Literatur
Peter Hilbert, Rolf Lefering, Ralph Stuttmann: Traumaversorgung in Deutschland. Erhebliche Letalitätsunterschiede zwischen den Zentren. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(26): 463-9
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0463

Internetlink der Initiative
Link öffnen
weitere Quellen
s. Projektwebseite, Menüpunkt "Publikationen"

verwandte Projekte

Name
TraumaNetzwerk DGU

Träger

Name Art des Trägers
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ärztl. Fachgesellschaft
AUC - Akademie der Unfallchirurgie GmbH Dienstleistungsunternehmen
Name des Ansprechpartners
Geschäftsstelle der DGU
Adresse
Luisenstr. 58/59
10117 Berlin
E-Mail des Ansprechpartners
office@dgu-online.de
Teilnehmer
- Krankenhäuser / Abteilungen
- Arztpraxen/ einzelne Ärzte
Initiative ist teilnehmerübergreifend
ja
Sektor
- stationär
Teilnehmerzahl
600 Krankenhäuser
national/ international
internationales Projekt
bundesweites Projekt Q
ja
Bundesländer
keine Angabe
Region
keine Angabe
Einbezogene Patienten Q
keine Einschränkung angegeben
Start der Initiative
1993
Status
in (Dauer)Betrieb
Zeitliche Begrenzung der Initiative
nein
Welche?
keine Angabe
Teilnahme/Neuanmeldung möglich Q
ja
Initiative von KV bzw. KBV
nein
IV-Vertrag oder DMP
nein
Teilnahme gesetzlich geregelt
nein
Teilnahme freiwillig
ja
Teilnahme wird vergütet
nein
Teilnahme ist eine Voraussetzung zur Abrechnung von Leistungen
nein
Ist die Teilnahme kostenpflichtig?
ja
Kommentar zur Teilnahme
Am TraumaRegister nehmen Kliniken aus Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slovenien, Luxemburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil.
Die Teilnahme ist verfplichtend für Kliniken, die am TraumaNetzwerk DGU teilnehmen.
Teilnahmebedingungen öffentlich verfügbar/einsehbar Q
ja
Erläuterung
Teilnahmebedingungen, Projekthandbuch, Datensätze
Kurzfassung Inhalt
Online-Erfassung von Datensätzen zur Versorgung von Schwerverletzten; Benchmarking von Prozess- und Ergebnisqualität
Original-Beschreibung
Das TraumaRegister DGU® (TR-DGU) wurde 1993 von der Arbeitsgruppe ?Polytrauma? der DGU gegründet. Aus den initial fünf Kliniken sind mittlerweile über 500 geworden, die jährlich über 23.000 Schwerverletzte dokumentieren. ... Das TR-DGU finanziert sich über Beiträge der teilnehmenden Kliniken und wird von der Akademie der Unfallchirurgie (AUC GmbH) getragen. Die wissenschaftliche Leitung des Registers liegt bei der Sektion NIS der DGU.

Ziele:
Das TR-DGU möchte die Sicherheit und die Qualität der Schwerverletztenversorgung steigern. Dazu werden im Wesentlichen die folgenden beiden Ziele verfolgt:
1. Qualitätssicherung der teilnehmenden Kliniken, und
2. Wissenschaftliche Beiträge zur Versorgungsforschung.

1. Qualitätssicherung
Das Gesundheitsstrukturgesetz schreibt verbindlich eine externe Qualitätssicherung für Krankenhäuser vor. Das TraumaRegister DGU® ermöglicht den Klinken, diese Qualitätssicherung mit angemessenem Aufwand in einem komplexen Bereich der Unfallchirurgie umzusetzen.
Die teilnehmenden Kliniken dokumentieren ihre Schwerverletzten und erhalten einmal jährlich einen ausführlichen Qualitätsbericht (TR-Jahresbericht). Eine Kurzversion des Qualitätsberichtes steht jederzeit online und aktuell zur Verfügung. Neben deskiptiven Daten enthalten die Berichte vergleichende Aussagen zur Krankenhaus-Sterblichkeit (Ergebnisqualität) sowie zu mehreren Parametern der Prozessqualität.

2. Versorgungsforschung
Die von Jahr zu Jahr wachsende Datenbank des TR-DGU erlaubt neben der deskriptiven Darstellung der Versorgungsrealität auch Analysen zeitlicher Trends sowie, mit Einschränkung, auch Aussagen zur Efffektivität von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Akutversorgung.

Zu den wissenschaftlich bearbeiteten Themen zählen unter anderem auch die Bereiche Epidemiologie des schweren Traumas, Ökonomie, Lebensqualität, Prognosescores, Leitlinien und die Evaluation von strukturellen Maßnahmen wie den TraumaNetzwerken.
Pro Jahr werden etwa 20 wissenschaftliche Publikationen in anerkannten (peer-reviewed) Fachzeitschriften publiziert.

Teilnahme:
Für Kliniken in zertifizierten TraumaNetzwerken (TNW) ist die Teilnahme am TR-DGU verpflichtend und wird bei den regelmäßigen Audits überprüft. Kliniken außerhalb von TNWs, auch aus dem Ausland, können ebenfalls (mit dem Standard-Datensatz) am TR-DGU teilnehmen. ...
Jeder Patient, der über den Schockraum einer Klinik aufgenommen wird und intensivpflichtig ist, sollte im TraumaRegister DGU® erfasst werden. Die teilnehmenden Kliniken erfassen die Daten online in einer zentralen Datenbank. Der Datenschutz ist durch eine pseudonymisierte Erfassung der Daten gewährleistet.

Quelle: Projektwebseite, Abruf am 29.06.12
Fachbereiche/ Fachgruppen
- Anästhesiologie
- Chirurgie
- Neurochirurgie
Leistungsbereich(e)/ Schlüsselbegriffe
Rettungsdienste, Unfallchirurgie, Schwerverletzte, Polytrauma
Form der Informationserfassung zur Qualität
- Datensatz-Erfassung
Sind für diese Erfassungen Referenzbereiche definiert?
ja
Erläuterung der Messung
keine Angabe
Werden die Informationen teilnehmerbezogen erfasst?
ja
Sind Kriterien für gute und schlechte Qualität teilnehmerbezogen definiert? Q
ja
Werden Kriterien für teilnehmerbezogene Qualität im Projekt (weiter-)entwickelt? Q
ja
Qualitätsmanagement-Komponente (QM-System) im Projekt?
nein
Strukturqualität
nein/ keine Angabe
Prozessqualität
ja, mit Messung
Ergebnisqualität
ja, mit Messung
Koordination der Versorgung
ja, mit Messung
Patientensicherheit
nein/ keine Angabe
Patientensicht/-zufriedenheit
ja, ohne Messung
Fachkompetenz der Teilnehmer
nein/ keine Angabe
Qualität ärztlicher Versorgung wird betrachtet
ja, mit Messung
Qualität der Routineversorgung wird betrachtet
ja, mit Messung
Kurzdarstellung der betroffenen Qualitätsdimensionen
Prozessqualität: Angaben zur Zeitnähe von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen (Transportzeit, Verlegungszeiten, Intubation, Bildgebung)

Ergebnisqualität: Sterblichkeit, risikoadjustiert
Feedback an Teilnehmer
- Benchmarking (Teilnehmervergleich)
- teilnehmerspezifischer Bericht
- sonstige
Veröffentlichung der Ergebnisse Q
ja, teilnehmerbezogen anonym
Veröffentlichungsmedium
- Internet
- Print
- sonstiges
Diskussion der Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer Q
ja
Handlungsempfehlungen aufgrund der Ergebnisse Q
ja
Wird dargestellt, wie mit den Ergebnissen gearbeitet wird?
ja
Erläuterung der Nutzung
jährliches Treffen zur Vorstellung des Jahresberichtes
Findet eine regelmäßige Evaluation der Qualitätssicherungsinitiative statt? Q
ja
Erläuterung der Evaluation
externes Review, zuletzt 2010
Name der Qualitätsinitiative
Traumaregister DGU
Kurzfassung Inhalt
Online-Erfassung von Datensätzen zur Versorgung von Schwerverletzten; Benchmarking von Prozess- und Ergebnisqualität
Internetlink der Initiative
Link öffnen
Name des Ansprechpartners
Geschäftsstelle der DGU
Adresse
Luisenstr. 58/59
10117 Berlin
E-Mail des Ansprechpartners
office@dgu-online.de
Kommentar
keine Angabe
Anzahl erfüllter Qualitätsmerkmale
10 von 10 Qualitätsmerkmalen liegen vor.